Blickpunkt Ausgabe 17 2009/2010

Einführung des Faches „Spanisch“ als spät beginnende Fremdsprache ab dem Schuljahr 2010/2011

W. Altmann - Es ist uns möglich, ab dem kommenden Schuljahr 2010/2011 in der Jahrgangsstufe 10 das Fach „Spanisch“ als spät beginnende Fremdsprache anzubieten. Schülerinnen und Schüler der jetzigen 9. Jahrgangsstufe, die sich für „Spanisch“ entscheiden, erhalten nach den Pfingstferien ein ausführliches Informationsblatt. Wir möchten alle Schülerinnen und Schüler der 9. Jahrgangsstufe sowie deren Eltern auf einem Informationsabend weitere Erläuterungen über diese neue Sprachenwahl und insbesondere über deren Auswirkungen in der Oberstufe geben.

Informationsabend zur Sprachenwahl „Spanisch“, am Donnerstag, 10. Juni 2010, 19:00 Uhr in der Mensa des JBG

Befreiungen für den „Quali“

Redaktion - Alle Schülerinnen und Schüler, die in den nächsten Wochen am Qualifizierenden Hauptschulabschluss (Quali) teilnehmen, möchten sich bitte im Vorfeld für die Prüfungen befreien lassen. Bitte bringt dazu rechtzeitig eine Auflistung aller Prüfungstermine ins Sekretariat.

„Über die Götter kann ich nichts wissen ...“ Antike und moderne Religionskritik

P. Wonka - Mythologie und Religion spielten bei den Griechen eine wichtige Rolle. Man denke nur an Gestalten wie Sisyphos, Orpheus und Eurydike oder die Olympische Götterwelt mit Zeus, Hera, Aphrodite usw. Aber einzelne Philosophen und Sophisten stellten die polytheistischen Vorstellungen nicht nur in Frage, schieden Rationalität und Metaphysik, sondern überlegten gar, ob die Götter eine politische Erfindung in manipulativer Absicht seien. Diese griechischen Gedanken hat die moderne Religionskritik übernommen. Zwei Schüler aus der Oberstufe, Sebastian Landauer und Erik Obermüller, werden höchst interessante Thesen über Götter und Religion aus Antike und Neuzeit vorstellen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch am Montag, 14.6.2010, um 19:30 Uhr, in der Mensa unserer Schule.

Music, Dance and (E)Motion

M. Dullak - Am Mittwoch, 16.6., findet der diesjährige musikalisch-künstlerische Abend statt. Neben Tanz- und Jongliervorführungen sollen dieses Mal auch musikalische Ensembles verstärkt zum Zuge kommen. Schülerbands werden live spielen und singen, das Percussion-Ensemble, das beim Frühjahrskonzert den Stadtsaal mit ihren Kochlöffeln zum Rasen gebracht hat, und die Bigband unserer Schule werden ebenfalls auftreten. Neben den Schultanzgruppen werden Solistinnen HipHop, Breakdance und vieles mehr zeigen. Ihr müsst einfach kommen und euch das anschauen - von Schülern für Schüler! Natürlich sind auch eure Freunde und Eltern eingeladen. Beginn: 18:30 Uhr in der Aula des Neubaus: Keine Angst: An diesem Abend ist kein wichtiges Fußball-WM-Spiel!

Tag des Sports am 28. Juli

A. Dudenhausen - Immer noch sind wir auf der Suche nach weiteren Angeboten für den Projekttag in der letzten Schulwoche. Ca. 900 Schüler können wir schon in Bewegung versetzen. Die folgenden Aktionen sind bereits geplant: Fußballturnier für die Unterstufenklassen, Schnupperklettern, Lang¬bogen selber bauen, Volleyballturnier, MTB-Techniktraining, LARP-Tag, Sport rund ums Pferd, Gesellschaftstänze, Orientalischer Tanz, Hip-Hop, Segelfliegen, Slackline, Street-Hockey, Beachvolleyball, Stadionbesichtigung der Arena Augsburg, Hochseilgarten, Tennis-Badminton-Schnupperklettern, Fechten, Tennis, Tischtennis, Orientierungslauf, Yoga, Aikido, Badmintonturnier, Baseball, Basketballturnier, Bewegungskünste, Videoclip-Dance, Inline-Tour, Pilates, Fitness, FB-WM-Analyse, Boomerang selber bauen, Erste Hilfe Team, Sporttag-Zeitung, Selbstverteidigung, Wasserspringen, Videodokumentation.

Toll wäre noch ein Schachturnier, eine Stadtrallye, Wanderungen, Geländespiele … Wer sich mit Angeboten am Tag des Sports beteiligen will, wende sich bitte an axel.dudenhausen@jakob-brucker-gymnasium.de Wir freuen uns auf eure Ideen!

Prüfungszeiten am JBG

Redaktion - Wie alle mitbekommen haben, gehen die schriftlichen Abiturprüfungen für unsere K13 gerade dem Ende entgegen. In den vergangenen zwei Wochen mussten vor allem die 5.- und 6.-Klässler im ersten und zweiten Stock des Neubaus sehr leise sein, der Aufenthalt in den Pausen war dort oben nicht möglich und kein Gong beendete die Unterrichtsstunden. Selbst die 11. Klassen hatten einen kleinen räumlichen „Umzug" hinter sich. Doch nicht nur die Großen wurden geprüft - auch die ganz Kleinen, die künftigen Gymnasiasten, unterzogen sich einer besonderen Prüfung, dem Probeunterricht. Drei Tage lang sollten sie unter der Aufsicht von erfahrenen Lehrern unserer Schule unter Beweis stellen, dass sie für das Gymnasium geeignet sind. Bestehen sie den Probeunterricht, dürfen wir diese Kinder im neuen Schuljahr neben den bereits fix angemeldeten 187 Neulingen begrüßen.

Nach den Pfingstferien geht für die Abiturienten der „Stress" weiter: Gleich in der ersten Woche finden die Colloquien statt, d.h. die Schüler/innen treten in einem selbstgewählten Fach mit einem Schwerpunktthema vor die Prüfungskommission und halten einen zehnminütigen Vortrag. Anschließend werden sie dann weitere 20 Minuten im selben Fach auf ihr Wissen und ihre Gesprächsfähigkeit "examiniert". Unseren Abiturientinnen und Abiturienten wünschen wir viel Erfolg!

Abiturjahrgang 1990 spendet für JBG-Sozialfonds

M. Hiemer - Die meisten Schüler, die heute das JBG besuchen, waren 1990 noch gar nicht auf der Welt. Aber eine Gruppe von ca. 90 Schülern machte in diesem Jahr ihr Abitur an unserer Schule, die damals noch „Staatliches Gymnasium Kaufbeuren“ hieß. Dieses 20-jährige Jubiläum nahmen wir zum Anlass, uns wieder einmal zu treffen und die vergangenen 20 Jahre Revue passieren zu lassen. Neben dem gemütlichen Beisammensein stand auf unserer Tagesordnung aber auch eine Führung durch unser Schulgebäude, denn viele Ehemalige wollten noch einmal an den Ort ihrer Schulzeit zurückkehren. In gewohnt bewährter Weise zeigte uns Herr Batzer, was sich in den letzten 20 Jahren an unserer Schule so alles verändert hat. Viele Mitglieder des Abijahrgangs 90 erkannten ihre Schule nicht mehr, denn das Ausmaß der Umbauten und Neuerungen ist immens. Ein herzliches Dankeschön an Herrn Batzer, dass er für uns seinen freien Samstagnachmittag geopfert hat. Dass viele Ehemalige bis heute noch eng mit dem JBG verbunden sind, zeigt sich daran, dass die Teilnehmer des Jubiläumstreffens sich bereit erklärten, für den Sozialfonds unserer Schule im Vorfeld des Treffens zu spenden. Der Vorsitzenden des Elternbeirates, Frau Dr. Valdés-Stauber, konnten wir einen Scheck über die recht beachtliche Summe von 400,00 EURO überreichen. Wir sind optimistisch, dass wir zum 25-jährigen Jubiläum im Jahre 2015 diese Summe noch übertreffen können.

Projekttag der 8e am 12. Mai

Clara Valdés-Stauber (8e) - An unserem Projekttag besuchten wir das vor kurzem eröffnete Museum „Tim“ (Staatliches Textil- und Industriemuseum) in Augsburg. Dort konnten wir einige alte Gebäude aus der Zeit der Industrialisierung bewundern, die uns zu Beginn der Führung gezeigt wurden. Anschließend bekamen wir eine Einführung in die Geschichte der Textilverarbeitung in Augsburg: Von den Anfängen im Mittelalter über die Wollverarbeitung vor der Industrialisierung hin zu den tiefgreifenden Veränderungen der Industrialisierung. Danach wurden uns einige beeindruckende Maschinen vorgestellt; denn als sie eingeschaltet wurden, spürten wir, wie schlimm es für die Menschen gewesen sein muss, acht Stunden und mehr am Tag den Lärm der Maschinen zu ertragen. Schließlich lernten wir Allerlei über verschiedene Stoffarten und über die Mode im Wandel der Zeit. Beispielsweise waren die Kleider zur Zeit der Industrialisierung unserer Meinung nach recht fröhlich und gemütlich geschnitten. Als Kontrast dazu wurde uns neben der Mode von heute auch die “Hightech Mode“ von morgen gezeigt. Erwähnenswert ist ein mit Solarplättchen besetzter Badeanzug, mit dem man einen Mp3-Player oder ein Handy aufladen kann. Zuletzt durften wir den Schatz des Museums sehen, wegen dem - so berichtete die Museumsführerin - das Museum überhaupt gebaut wurde: Er besteht aus einer Sammlung von 500 Büchern mit 1,3 Millionen Kleidungsmustern, die auch heute als Vorlagen für Neues dienen. Dieser Projekttag hat der Klasse 8e sehr gut gefallen, weswegen wir unserer Klassenleiterin Frau Aßfalg und Herrn Stepanek danken wollen, weil sie uns dieses schöne Erlebnis ermöglicht haben.

„Vorstadtkrokodile“ auf der Bühne

K. Kruis - Die Klasse 5b hat im Deutschunterricht den Jugendbuchklassiker „Vorstadtkrokodile“, von Max von der Grün aus dem Jahre 1976, gelesen. Vieles aus dieser „Geschichte vom Aufpassen" eignet sich auch heute modellhaft für Freundschafts- und Integrationsentwürfe. Die Krokodiler-Bande kann dank der Intelligenz des behinderten Kurt eine Serie von Ladendiebstählen aufdecken und dabei eigene Vorurteile überwinden. Der neue Kinofilm zum Roman bot dann eine weitere Zugangsmöglichkeit im Unterricht. Doch erst die Bühnenfassung durch die Kulturwerkstatt Kaufbeuren ließ die Jungenklasse 5b das Lese- und Filmerlebnis sinnlich unmittelbar erfahren.

Am Mittwoch, 12.5., besuchten die Schüler die Abendvorstellung; schließlich war tags darauf ein Feiertag. Sie wurden begleitet von mehr als der Hälfte (!) ihrer Eltern und natürlich ihrem Deutschlehrer. Beeindruckend gespielt sowie optimal durch Kulissenbau und Technik unterstützt, bot das recht junge Ensemble alles auf, um den Barrierezaun auf der Bühne auch sinnbildlich in den Köpfen der Zuschauer niederzureißen. In der Pause bestand die Gelegenheit, stilecht den giftgrünen „Krokodiler Drink“ zu genießen. Die Eltern luden gerne ihre Kinder zum alkoholfreien Cocktail ein. Nicht nur dies trug sicherlich viel bei zum einmaligen Theatererlebnis an diesem Abend.

Ecuador-Vortrag

Johanna Münnich (6f) - Vor ein paar Wochen durften sich eini¬ge 6. und 7. Klassen unseres Gymnasiums einen spannenden Vortrag von Herrn Uhl über das Land Ecuador anhören. Er erzählte uns von den teils furchtbaren Zuständen in diesem armen (aber landschaftlich wunderschönen) Land, in dem viele Kinder nur eine Mahlzeit am Tag einnehmen und einige Jugendliche, anstatt zur Schule zu gehen, arbeiten müssen. Der Bericht war sehr interessant und erschreckend real: In Ecuador überlegen die Leute nicht, wann sie sich das nächste Auto oder Computerspiel kaufen, dort müssen sie zusehen, dass sie für die manchmal 13-köpfige Familie die nächste „Mahlzeit“ auf den Tisch bekommen, die oftmals nur aus einer trockenen Rinde Brot besteht. Ganz selten haben Familien mehr als ein Bett, weshalb sie sich mit dem Schlafen abwechseln. Einen Arzt oder ein Krankenhaus können sich die wenigsten leisten, sodass sie teilweise auch in der im Tal gelegenen Stadt betteln müssen. Hier hat Herr Uhl vor 20 Jahren angefangen, armen, kranken und behinderten Kindern zu helfen. Jugendliche aus Deutschland haben in ihren Ferien beim Bau von Heimen geholfen, und viele Menschen spenden ihm Geld, damit er Familien oder Kinder ohne Eltern unterstützen kann. Wir danken Herrn Uhl für den aufschlussreichen Vortrag und planen einen Flohmarkt am Schuljahresende, um Spenden für das Projekt in Ecuador zu sammeln!

„Wien? Einfach faszinierend – ka Schmäh!“

Michaela Kubieniec (Q11) - Das können wir Schüler/innen, die das Glück hatten, unsere Studienfahrt vom 22. bis 27.3. in dieser prachtvollen Stadt zu verbringen, alle ausnahmslos behaupten! Natürlich wollen wir euch Lesern von unseren Erlebnissen berichten und uns zugleich ein wenig an die schöne Zeit zurückerinnern, um noch einmal genüsslich schmunzeln zu können. Unsere Absicht ist es, nicht nur von Zahlen und Fakten zu reden, sondern auch die Eindrücke, den Spaß, das körperliche und geistige (Wohl-)Befinden dahinter darzulegen.

Montag: Leichtes Benommensein in aller Frühe im Zug. Die Wahrnehmung ist gedämpft, nur monotone, sich abermals wiederholende Maschinengeräusche, fernes Murmeln und Gerede sind zu hören. Plötzlich Musik. Das Erwachen. „Disco Pogo klingeklingeling“ bis zur Ankunft am Westbahnhof in Wien. Die Reise hat begonnen! Nach dem Zimmerbezug erkundeten wir erstmals die Stadt und ließen die imposanten Gebäude wie Stephansdom, Burgtheater und Hofburg, wo sich auch der Heldenplatz befindet, auf uns wirken. In unserer Freizeit hatten wir die Möglichkeit, etwas Essbares aufzutreiben. In Wien nicht schwer. Die U-Bahn sollte uns dabei helfen. In Wien nicht leicht. Zunächst zumindest.

Dienstag: Das Aufstehen fällt schwer. Ist man doch gerade erst eingeschlafen. Doch das Programm lockt, und so ist es ein Kinderspiel, jegliche Müdigkeit abzuschütteln: eine Stadtrundfahrt via Bus und ein Stadtrundgang zu den „Perlen Wiens“. Die Highlights waren das Hundertwasser-Haus und das Schloss Belvedere mit seiner riesigen Gartenanlage. Ebenso faszinierend war die Führung durch die Innenstadt, bei der wir gespannt den Legenden und Geheimnissen Wiens lauschten, bis wir hinunter in die Katakomben der Michaels-Kirche stiegen. Enge, dunkle Gänge. Kühle Luft. Dämmriges Licht. Seltsamer Geruch. Und dann, angekommen in der Gruft, erblickten wir Totenschädel, aufeinander gestapelte Knochen und eine Reihe von Särgen - Särge, die teilweise offen standen und uns einen direkten Blick auf die mumifizierten Leichen gewährten. So manch einen schüttelte es da schon gewaltig!

Mittwoch: Am Mittwoch dann Zentralfriedhof, 300.000 Gräber und drei Millionen dort ruhender Toter im zweitgrößten Friedhof Europas, die Gräber von Beethoven, Strauss, Mozart, Brahms, Schubert. Wir pilgerten, wie viele tausende Fans es jährlich tun, zum Grab des österreichischen Popstars Falco. Anschließend besuchten wir das Begräbnismuseum. Die Führung verdeutlichte einmal mehr das besondere Verhältnis der Wiener zum Tod. Die „schöne Leich“ ist hierfür das beste Beispiel: Sie symbolisiert den letzten Auftritt des verstorbenen Wieners und wird unvorstellbar prunkvoll und mit großer Feierlichkeit inszeniert. Die Bedeutung des Todes für die Wiener erkennt man an dem Ausspruch von Helmut Qualtinger: „In Wien musst’ erst sterben, dass man dich hochleben lässt, aber dann lebst ewig.“

Donnerstag: Vormittags in Schloss Schönbrunn unterwegs, es gilt als „das zweite Versailles“. Aufenthalt im wunderschönen Schlossgarten bei angenehmem Wetter. Nachmittags hatten wir die Möglichkeit, unser Wissen mit einem Rundgang durch das Kunsthistorische und das Naturhistorische Museum zu erweitern. Nachdem wir uns in einer kleinen Pause für das Burgtheater - eines der berühmtesten Theater in Europa - schick gemacht hatten, sahen wir uns gemeinsam die sehr modern inszenierte Aufführung von „Faust 2“ an - das Ereignis, auf das wir „Faust-Fans“ uns wohl am meisten gefreut haben.

Freitag: Heute die letzte, sehr interessante Führung mit der Bezeichnung „Verschlungene Pfade in der Altstadt“ mit dem Versuch, die Mentalität der Wiener ein wenig zu erklären: „Wiener sind nicht so unfreundlich, wie sie immer scheinen!“ und „Glauben Sie keinem Wiener, er lügt und er tratscht, außer er sagt ausdrücklich, dass er nicht lügt!“ Die Wiener würden dann nämlich am Satzende ein „ka Schmäh“ anhängen. Der Nachmittag stand uns zur freien Verfügung, sodass wir genug Zeit hatten, das größte Wiener Schnitzel zu probieren, die „Sacher-Torte“ zu kosten, einen g'spritzten Apfelsaft zu trinken und Wien zu genießen. Abends besuchten wir, wie die Tradition nun mal ist, die Disco-/Kneipenszene Wiens, das Bermudadreieck. Warum es ausgerechnet Bermudadreieck heißt, lässt sich wohl erschließen!

Am Samstag reisten wir nach einer wunderbaren Woche zurück nach Deutschland. Wir werden die Zeit sehr vermissen, aber wir werden sie nicht vergessen! Wir bedanken uns herzlich bei Herrn Hiemer und Frau Aßfalg für das sehr unterhaltsam gestaltete Programm, das uns Schüler wirklich angesprochen hat, und natürlich auch für die „Papa- und Mamadienste" bei Erkältungen u.ä.. Vielen Dank!

Studienfahrt Malta

Katharina Wind (K12) - Sonntag, frühmorgens: Während unsere Mitschüler noch lange in ihren warmen Betten liegen durften, machten wir, eine Gruppe von Schülern der Q11 und K12 uns mit drei Lehrern bei strömendem Regen auf den Weg zur Schule. Doch nein, nicht um wie gewohnt in unsere Klassenzimmer zu stürmen... Vor der Schule wartete der Bus, der uns nach München zum Flughafen bringen sollte. Eine Woche Studienfahrt auf Malta rief! Unser Flugzeug brachte uns sicher vom kalten, verregneten Deutschland auf die warme, sonnige Insel Malta. Kurze Kleidung war angesagt!

Nachdem wir unsere Zimmer bezogen hatten, machten wir uns abends auf den Weg, um die Hauptstadt Valletta zu besichtigen. Eines der Highlights hierbei: Der erste Schnupperkurs in Sachen „maltesische Verkehrsverhältnisse“. Wir erlebten eine spektakuläre, atemberaubende Fahrt in einem alten, ehemals englischen Bus; mit offener Türe ging es im Höllentempo über rote Ampeln und Stoppstellen. Doch das sollte erst der Anfang zahlreicher lustiger Busfahrten sein. Am Montag brachen wir zu einem kleinen Ausflug aufs Land auf, der sich später als ganztägige Wanderung entpuppte. Wir wanderten durch Alleen voller reifer Orangen- und Mandarinenbäume, entlang der Klippen mit herrlicher Aussicht aufs Meer und erreichten schließlich eine etwa 5000 Jahre alte Tempelanlage. Von Tempeln, Archäologie und maltesischer Geschichte war auch der folgende Tag geprägt. Wir besuchten ein archäologisches Museum und anschließend das berühmte Hypogäum, eine größtenteils unterirdisch gelegene, gewaltige Tempelanlage. Dieser Besuch bildete den Höhepunkt des Ta¬ges. Am Mittwoch besichtigten wir die autofreie Stadt Mdina, die frühere Hauptstadt von Malta. Am Donnerstag, unserem letzten Ausflugstag, fuhren wir mit der Fähre auf Maltas Nachbarinsel Gozo. Dort wanderten wir zum Meer und genossen noch ein letztes Mal die herrliche Landschaft. Am nächsten Morgen war dann leider die Woche schon viel zu schnell vergangen und unser Flieger nach München wartete. Wir möchten uns hier noch einmal ganz herzlich bei unseren Lehrern Herrn Goldbrunner, Frau Endres und Frau Scheucher bedanken, die uns diese tolle Fahrt ermöglicht und sich um so ein abwechslungsreich, lustig, informativ und locker gestaltetes Programm bemüht haben!

Studienfahrt Griechenland

Martin Valdés-Stauber (K12) - Griechenland lockt seit jeher nicht nur mit seinem mediterranen Klima, sondern auch durch faszinierende Kulturschätze. Mit dem festen Vorhaben, ihre Studienfahrt als eine solche zu nutzen, flogen Schüler der Q11 und K12 vor Ostern nach Athen. Zunächst ging es nach Delphi zu den Ausgrabungsstätten. Im benachbarten Museum erklärte uns Herr Dr. Weileder interessante Details zu den wichtigsten Exponaten. Anschließend besuchten wir ein griechisch-orthodoxes Kloster (Hosios Lukas) aus dem 11. Jhdt., das uns durch seine würdevolle Schlichtheit und die pittoreske Umgebung bezauberte. Die folgende Busfahrt nach Olympia führte uns am Golf von Korinth entlang. Landschaftlich zeigte sich Griechenland hier von seiner schönsten Seite: idyllische Buchten, tiefblaues Meer und ein atemberaubender Sonnenuntergang. Sehenswert sind die Reste des Zeustempels, insbesondere die erhaltenen Giebel und das „Olympische Wettrennen“, das in unserem ehemaligen Schülersprecher Markus Epp einen würdigen Sieger fand. Unsere Rundreise führte nun durch das karge Arkadien, wo wir spontan zu einer fränkischen Kreuzfahrerburg aufstiegen, um die Landschaft zu überblicken. Dann ging es nach Mykene, wo wir die ungeheuren technischen und zivilisatorischen Leistungen der Mykener kennen lernten. Wir besichtigten außerdem das Theater in Epidauros, das mit seiner phantastischen Akustik ein Muss für jeden Theaterfan ist, Nafplio mit der venezianischen Palamidi-Festung und das Heiligtum Sunion. In den folgenden Tagen in Athen mussten wir Kondition beweisen sowohl beim Laufen wie auch beim Aufnehmen von Informationen, denn wir besuchten neben dem Nationalmuseum und dem Akropolismuseum unter anderem auch die Agora, den Lykavittos, die Pnyx, das Olympeion und natürlich die Akropolis. An unserem vorletzten Tag stand ein besonderer Höhepunkt an: von Piräus aus durften wir mit der Fähre zur Insel Ägina fahren, um das dortige Heiligtum, den Aphaiatempel, aus nächster Nähe zu bestaunen. Anschließend konnten wir alle noch einmal baden (März!) und die letzten warmen Sonnenstrahlen genießen. Dieser Bericht kann nicht mehr sein als ein kurzer Abriss dessen, was wir erleben durften. Allerdings empfehlen wir allen, die sich für unsere Abenteuer interessieren, im nächsten Jahr eine Abizeitung zu kaufen. Unsere Studienfahrt war ein wunderbares Erlebnis. Unser Dank gilt Frau Nebas und Herrn Dr. Weileder, die alles hervorragend organisiert und uns diese unvergessliche Studienfahrt ermöglicht haben.

Blickpunkt-Klassiker

H. Römer - Lösung 13. Klassiker: Alle drei Schüler haben ein blaues Blatt am Rücken. Würde ein Schüler 2 grüne sehen, würde er sofort wissen, dass er ein blaues hat. Hätte nur ein Schüler ein grünes, so würden die anderen beiden auf ein blaues Blatt schließen können, wenn sich nicht gleich einer meldet, der 2 grüne sieht. Sagt aber keiner minutenlang etwas, so können es nur 3 blaue sein. 13. Blickpunkt-Sieger: Ludwig Fürst (10d).

14. Klassiker (***): Nach einer langen Stadtratssitzung genehmigt sich Herr Batzer noch ein Gläschen. Dabei erzählt der Wirt: „Ich habe drei Kinder. Deren Alter zusammen multipliziert ergibt 36. Zusammen addiert ergibt sich genau meine Hausnummer.“ Herr Batzer geht nach draußen, schaut sich die Hausnummer an und meint: „Ich kann das nicht lösen.“ Da meint der Wirt: „Die älteste spielt Klavier.“ Da lächelt Herr Batzer: „Jetzt ist alles klar.“ Wie alt sind die drei Kinder?