Besuch aus Vicenza
Sehr herzlich bedanke ich mich bei den Familien, die es ermöglicht haben, dass zehn junge Italiener (zwei Jungen und acht Mädchen) eine oder sogar mehr als zwei Wochen in Kaufbeuren verbringen konnten. Sie sind hier in die Schule gegangen und haben das deutsche Familienleben kennen gelernt. Meine italienische Kollegin in Vicenza sagte mir, sie seien allesamt begeistert zurückgekommen. Sie werden mit Deutschland also auf eine sehr positive Weise verbunden bleiben. Das erleichtert ihnen nicht nur das Erlernen der Sprache, sondern macht sie auch offen für die andere Kultur. Im Gegenzug sind unsere deutschen Schüler eingeladen, nach Italien zu kommen. Ausdrücklich möchte ich die gastgebenden Familien dazu einladen, von dieser Möglichkeit auch Gebrauch zu machen. So kann aus dem Kontakt auch für ihre Kinder eine vergleichbare Erfahrung entstehen und die Beziehungen zwischen unserem Gymnasium und unserer Partnerschule werden gepflegt und weiterentwickelt. Danke! Wie eine junge Gastschülerin diesen Aufenthalt empfand, wird in diesem Bericht deutlich:
Hallo! Mein Name ist Greta und ich bin eine italienische Schülerin. Ich war zwei Wochen in Deutschland und durfte in dieser Zeit bei Familie Fürst wohnen. Die Schule, die ich besucht habe, das Jakob-Brucker-Gymnasium, ist größer und schöner als meine Schule in Italien. Während dieser zwei Wochen habe ich viele neue Leute kennen gelernt, auch habe ich mich prächtig amüsiert. Mit meiner Gastfamilie habe ich Füssen, Kempten, Neugablonz und München besichtigt. Meiner Meinung nach ist Kaufbeuren eine interessante Stadt. In der Schule habe ich viel gelernt, obwohl es mir nicht leicht fällt, die deutsche Sprache zu sprechen. Sowohl die Lehrer als auch die Schüler waren nett und hilfsbereit.
von G. Zedlitz