Socken, die nicht stinken! - Nanoshuttle besucht das JBG

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Nie mehr putzen! Ein Traum, der durch schmutzabweisende Oberflächen Wirklichkeit werden könnte. Nicht nur in diesem Bereich haben Naturwissenschaften Zukunft.
Der gemeinnützige Verein Initiative junge Forscherinnen und Forscher (IJF) wurde mit dem Ziel gegründet, junge Menschen für Naturwissenschaften zu begeistern.
Die Schulleiterin Frau Jehl durfte vor 140 Schülern der neunten Jahrgangsstufe am Dienstag, den 10.12., die beiden engagierten Physiker Herr Knebl und Herr Pfenning begrüßen.
Zu Beginn erhielten die Schüler in einem Vortrag einen Einblick in die faszinierende Welt der Nanotechnologie. Jeder von uns hat täglich vielfachen Kontakt zur Nanotechnologie. Im Alltag finden sich Nanopartikel in Funktionskleidung, Deodorants, Kosmetik, Putzlappen, Lebensmittelverpackungen, ... Bei der Nanotechnik (nanos = griechisch für Zwerg) geht es um kleinste Partikel. Da diese Teilchen wesentlich kleiner sind als die Wellenlänge des sichtbaren Lichts, können sie weder mit dem bloßen Auge noch mit optischen Geräten sichtbar gemacht werden.
Kleine Objekte mit starken Eigenschaften. Durch die Entwicklung von Nanostrukturen gelingt es einatomige Schichten herzustellen, die extrem leitfähig und widerstandfähig sind. Das Material ist so leicht, dass man einen Lastenaufzug zum Mond bauen könnte, der nicht unter seinem eigenen Gewicht zusammenbrechen würde. Diese einatomige Schichte könnte als Hängematte einen Menschen tragen (Aber wie hängt man etwas auf, das man nicht sehen kann?).  Eine weitere ernsthafter Anwendung bietet die Medizin. Mittels Nanokapseln können Medikamente exakt zum Tumorgewebe im Hirn transportiert werden.
Im Anschluss konnten zwei Schulklassen an Workshops teilnehmen.
Eine Gruppe führte verschiedene Experimente durch. Wie stellt man selbst Nanostrukturen her? Halte eine kleine Glasplatte (Glasobjektträger) über eine brennende Kerze. Die entstehende Struktur in Form einer Rußschicht ist wasserabweisend. Mit einem Laser wurde untersucht, in welcher Flüssigkeit kleinste Milchpartikel gelöst wurden.
Parallel wurde erforscht, wie man Nanostrukturen sichtbar machen kann. Mit Hilfe eines Rasterkraftmikroskops und Partikelmessgeräts wurde den Schülern deutlich, was Nanokosmos bedeutet.
Abschließend gab es noch Informationen zu Ausbildungs- und Studiengängen in der Nanotechnologie.
Wir bedanken uns für diesen tollen Besuch und die aktive und sehr disziplinierte Mitarbeit der beteiligten neunten Klassen. 
 

Frank Hirschvogel Stiftung unterstützt Projekte

Der Fachkräfte- und Ingenieurmangel in den naturwissenschaftlich-technischen Berufen ist ein seit langem diskutiertes Thema in Deutschland. Laut dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft werden bereits im Jahr 2020 schon 200.000 MINT-Kräfte fehlen. MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. 

Aus diesem Grund ist es der Frank Hirschvogel Stiftung ein großes Anliegen junge Menschen aus der Region für diese Fächer zu begeistern. Dank der großzügigen Unterstützung der Stiftung werden zwei Projekte an unserer Schule starten.

Rund um das Thema „Wissenschaft des Lichts“

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Die nächsten Termine

Fr., 19. Dez. 2014, 09:35 Uhr - 12:50 Uhr
Q12: Studieninformationstag
Fr., 19. Dez. 2014, 13:00 Uhr - 17:00 Uhr
Volleyball-Weihnachtsturnier
Mi., 24. Dez. 2014
Weihnachtsferien
Do., 25. Dez. 2014
Weihnachtsferien
Fr., 26. Dez. 2014
Weihnachtsferien
Sa., 27. Dez. 2014
Weihnachtsferien
So., 28. Dez. 2014
Weihnachtsferien
Mo., 29. Dez. 2014
Weihnachtsferien
Di., 30. Dez. 2014
Weihnachtsferien
Mi., 31. Dez. 2014
Weihnachtsferien

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